Die Hospizgruppe Denzlingen und Umgebung e.V. lädt ein zum Tag der offenen Tür am 12.10.2024 von 11 bis 15 Uhr in das neue Büro im Sommerhof.
Denzlingen, den 07.10.2024 Der ambulante Hospizdienst begleitet und unterstützt schwer kranke und sterbende Menschen und ihre Zugehörigen in Denzlingen, Gundelfingen Vörstetten, Reute, Sexau, Glottertal und Heuweiler. Zum Welthospiztag öffnet der Verein die Türen seines neuen Büros in der Schwarzwaldstraße 1 in Denzlingen. Von 11 bis 15 Uhr gibt es Zeit für Begegnung, Beratung, und Austausch mit Vorstandsmitgliedern, Ehrenamtlichen in der Sterbe- und Trauerbegleitung, sowie den hauptamtlichen Koordinatoren.
Zentrales Element der Hospizbewegung ist die Begleitung Schwerstkranker, Sterbender und Trauernder von Mensch zu Mensch jenseits aller Vielfaltskriterien. „Ein Bewusstsein für die eigene Endlichkeit könnte etwas Besonderes sein, das uns Menschen in all unserer Unterschiedlichkeit auch wieder miteinander verbindet“, meint der Hospizkoordinator Stefan Buchgeister. Das Engagement der Ehrenamtlichen, die ihre Zeit an andere Menschen verschenken, versteht sich als eine Sorge um das Gegenüber, wie sie auch für die Caring-Community, bzw. sorgende Gemeinde formuliert ist.
Damit das gelingt, möchte die Hospizgruppe Denzlingen und Umgebung e.V. immer wieder einladen über Sterben, Tod und Trauer ins Gespräch zu kommen. Am Tag der offenen Tür besteht u.a. die Möglichkeit zum Mitmachen bei der Aktion „Ein Koffer für die letzte Reise“, die vor fast 20 Jahren von dem Bestatter Pütz-Roth aus Bergisch-Gladbach als Kunstprojekt ins Leben gerufen wurde. Aus einer Vielzahl von Gegenständen können Gäste etwas auswählen, das für ihre persönliche letzte Reise wichtig wäre und darüber ins Gespräch kommen – auch wenn die Reise aus diesem Leben noch lange in der Zukunft liegt.
Um diese Arbeit in der Gesellschaft für die Menschen leisten zu können, benötigt der Verein finanzielle Unterstützung durch Spenden und weitere Ehrenamtliche für die Begleitungen. Hierüber können sich Interessierte zu den neuen Zeiten für Begegnung und Beratung im Büro (Dienstag von 9-11 Uhr und Donnerstag von 15-17 Uhr), auf der Internetseite der Hospizgruppe (www.hospizgruppe-denzlingen.de) und am Tag der offenen Tür informieren.
Die Hospizgruppe Denzlingen und Umgebung e.V. bietet ab Oktober 2024 regelmäßige Zeiten in ihrem neuen Büro in der Schwarzwaldstraße 1 an.
Denzlingen, den 23.09.2024 Der ambulante Hospizdienst begleitet und unterstützt schwer kranke und sterbende Menschen und ihre Zugehörigen in Denzlingen, Gundelfingen Vörstetten, Reute, Sexau, Glottertal und Heuweiler. Neben dieser zentralen Aufgabe eines ambulanten Hospizdienstes, möchte die Hospizgruppe Denzlingen immer wieder auch Impulsgeber sein, dass Menschen sich grundsätzlich dem Thema Sterben, Tod und Trauer annähern können. Der Koordinator Stefan Buchgeister meint: „Dieser Teil des Lebens ist für viele Menschen immer noch ein Tabu und es fällt schwer die Endlichkeit – sowohl des eigenen Lebens, als auch das der nächsten Zugehörigen – in Worte zu fassen.“ Ehrenamtliche der Hospizgruppe Denzlingen beschäftigen sich in Qualifikationskursen mit dieser Thematik, reflektieren ihre Tätigkeit in regelmäßigen Gruppentreffen, begleiten Betroffene und ihre Familien und tragen die Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer in die breite Öffentlichkeit.
Darüber hinaus wird es ab Oktober 2024 im „Sommerhof“, regelmäßige Sprechstunden im neuen Büro der Hospizgruppe geben. In der Schwarzwaldstraße 1 haben die beiden hauptamtlichen Koordinatoren Stefan Buchgeister und Christiane Karasek jeden Dienstag von 9 bis 11 Uhr und jeden Donnerstag von 15 bis 17 Uhr Zeit für Begegnung und Beratung. Dieses Angebot gilt nicht in den Ferien und zunächst befristet bis Ende des Jahres. Eingeladen sind alle Menschen, die sich über Hospiz- und Palliativversorgung in und um Denzlingen herum informieren wollen. Konkrete Fragen zur Gestaltung dieser besonderen Zeit von Sterben, Tod und Trauer können besprochen werden. Bürgerinnen und Bürger, die sich für eine ehrenamtliche Mitarbeit in der Sterbe- und Trauerbegleitung interessieren, finden hier Beratung über Möglichkeiten der Hospitation und Qualifikation.
Um diese Arbeit in der Gesellschaft für die Menschen leisten zu können, benötigt der Verein finanzielle und personelle Unterstützung durch weitere Ehrenamtliche. Hierüber können sich Interessierte zu den neuen Zeiten für Begegnung und Beratung im Büro, auf der Internetseite der Hospizgruppe (www.hospizgruppe-denzlingen.de) und am Tag der offenen Tür informieren. Dieser findet zum Welthospiztag am 12. Oktober von 11 bis 15 Uhr in den Räumlichkeiten des Vereins in der Schwarzwaldstraße 1 statt.
In der Hospizgruppe Denzlingen und Umgebung e.V. arbeitet seit einem Monat der Krankenpfleger und Pflegewissenschaftler Stefan Buchgeister als neuer Koordinator.
Denzlingen, den 06.09.2024 Der ambulante Hospizdienst begleitet und unterstützt schwer kranke und sterbende Menschen und ihre Zugehörigen in Denzlingen, Gundelfingen Vörstetten, Reute, Sexau, Glottertal und Heuweiler und wird seit dem 01.08.2024 von Stefan Buchgeister als hauptamtlichem Koordinator unterstützt. Er bringt 20 Jahre Berufserfahrung als Krankenpfleger mit, in denen er in stationären Hospizen, auf Palliativstationen und in der Ambulanten Palliativversorgung gearbeitet hat. Das Studium Pflegewissenschaft hat er mit einer Arbeit zur „Spiritualität in der Pflege im Kontext von Palliative Care“ abgeschlossen. Sein Engagement gilt im Besonderen auch der Öffentlichkeitsarbeit und damit einer Einladung an alle Menschen, sich mit diesem Thema von Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen.
Weil dieser Bereich des Lebens immer noch von einer gewissen Sprachlosigkeit begleitet ist, gab es im Jahr 2022 an der Hochschule Bremen eine Ringvorlesung mit dem provokanten Titel „Dem Leben mehr Sterben geben“. In Vorträgen reflektierten Fachleute der Palliativversorgung die Entwicklung der Hospizbewegung aus vielfältigen Perspektiven und zeigten Möglichkeiten auf, wie über Sterben, Tod und Trauer gesprochen und diese besondere Lebenszeit für schwer Erkrankte gestaltet werden kann. Wenn dies gelänge, würde die Vision von Cicely Saunders, einer Begründerin der modernen Hospizbewegung, Wirklichkeit werden, dass wir den Tagen auch im Sterben und Trauern mehr Leben geben können.
Noch immer sind die Bedingungen für betroffene Menschen nicht überall gleich gut, wie eine Gießener Sterbestudie von 2022 erneut belegte. Dies war und ist für die Hospizgruppe Denzlingen und Umgebung e.V. seit über 30 Jahren Antrieb, sich mit den haupt- und ehrenamtlichen Menschen für die Sterbe- und Trauerbegleitung zu engagieren. Zusammen mit dem Verein und seiner Kollegin Christiane Karasek wird der neue Hospizkoordinator Stefan Buchgeister diese Motivation in konkrete Maßnahmen umsetzten. Dazu zählen die Aus- und Fortbildung von Ehrenamtlichen, regelmäßige Zeiten für Begegnung und Beratung im zentral gelegenen neuen Büro ab Oktober 2024 sowie eine Aktion zum Welthospiztag am 12. Oktober 2024.
Erschienen: VHzH am 20. Juni 2024
Die Hospizgruppe Denzlingen und Umgebung e.V. hat in der Jahreshauptversammlung am 10. April 2024 einen neuen Vorstand gewählt. Als neue Vorsitzende folgt Wilma Hollemann auf Maria Himpele, den 2. Vorsitz übernimmt Ellen Lühr. Ebenfalls neu in den Vorstand gewählt wurde Elisabeth Bohn als Beisitzerin. Katrin Weber wurde als Schriftführerin im Amt bestätigt.
Maria Himpele, die den Verein vier Jahre lang geführt hat, navigierte die Hospizgruppe sicher durch die herausfordernden Zeiten von Pandemie und Lockdown. Auch der Wechsel der hauptamtlichen Koordinatorin im Jahr 2021 gelang der scheidenden Vorsitzenden. Der Verein wuchs stetig, neue Ehrenamtliche wurden gewonnen und in Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde wurde die ehrenamtliche Trauerbegleitung deutlich ausgebaut. Die weiteren bisherigen Vorstandsmitglieder Irmgard Ganter (2. Vorsitz) und Walter Ott (Finanzen) gaben ihr Amt aus persönlichen Gründen auf. Allen scheidenden Vorstandsmitgliedern wurde herzlich und mit einem Präsent für ihre Arbeit gedankt.
Vier neue Vorstandsfrauen v.l.n.r.: Elisabeth Bohn (Beisitzerin), Wilma Hollemann (1. Vorstand), Katrin Weber (Schriftführerin), Ellen Lühr (2. Vorstand)
Wilma Hollemann bringt neben viel Engagement und Gestaltungswillen auch ausgeprägten Sachverstand und Erfahrung mit. Als Palliativkrankenschwester ist sie beruflich sowohl mit dem stationären als auch mit dem ambulanten Palliativ- und Hospizbereich vertraut. Hollemann: „Mir liegt am Herzen, dass Sterben, Tod und Trauer wieder mehr als Teil des Lebens erfahren werden. Wir sind für die da, die in diesen einprägenden Lebensabschnitten Begleitung und Entlastung wünschen.“
Unterstützt wird Wilma Hollemann von Ellen Lühr als 2. Vorsitzenden. Ellen Lühr ist seit 2023 Mitglied der Hospizgruppe: „Mein Ziel ist, neue Fördermitglieder und Sponsoren zu gewinnen, um finanziell eine solide Basis – auch für die Trauerarbeit – zu schaffen. Ebenso möchte ich den wertvollen Dienst der Ehrenamtlichen mehr in die sieben Gemeinden tragen sowie in den Pflegeheimen verankern.“
Elisabeth Bohn als neue Besitzerin wirkt in beiden Bereichen der Hospizgruppe: sie begleitet sowohl Menschen in der letzten Lebensphase wie auch Trauernde. Damit wird deutlich, dass beide Bereiche zur hospizlichen Arbeit gehören, auch wenn die ehrenamtliche Trauerbegleitung vollständig auf Spenden angewiesen ist.